Aagard

Tickets:
<b>Kat. A</b>: 55 EUR | 33 EUR ermäßigt <br><b>Kat. B</b>: 41 EUR | 25 EUR ermäßigt<br><br>Der Kulturpass wird akzeptiert<br><br>Gruppenrabatt ab 5 Personen: 20 %<br><br>Aufpreis Abendkasse: 2,50 EUR

Jan Garbarek feat. Trilok Gurtu

Samstag 30. April 2022 20:00 Samstag 30. April 2022 22:30 Atrium

 

Jan Garbarek gehört mit seinem unverkennbaren Sopran- und Tenorsaxofon-Sound zu den einprägsamsten und eindringlichsten Künstlern der zeitgenössischen Musik. Für sein Konzert im Rahmen des UNESCO International Jazz Day steht er mit dem Perkussionisten und Virtuosen Trilok Gurtu zusammen auf der Bühne.

Als improvisierender Musiker versucht Jan Garbarek, sein Spiel "an den Ton, die Textur und das Temperament der Musik anzupassen. Es geht darum, eine gemeinsame Sprache zu finden.“ 

Die Suche nach dieser Sprache hat ihn durch Zeit und Raum geführt, von den Volksliedern seiner norwegischen Heimat und Improvisationen von mittelalterlicher Polyphonie über die Musik Indiens und des Nahen Ostens bis hin zu Jazz. Im Zuge dieser musikalischen Reisen sind die intensiv fokussierten Klänge seines Tenor- und Sopransaxophons zu den einprägsamsten und eindringlichsten der zeitgenössischen Musik geworden.

Jan Garbarek hat Mitte der 1970er Jahre internationalen Ruhm als Mitglied von Keith Jarretts European Quartet erlangt, das die Alben Belonging, My Song und die Live-Aufnahmen Personal Mountains, Nude Ants und Sleeper veröffentlichte.

Bei Triptykon (1972) handelt es sich um die erste Aufnahme, auf der Garbarek ein norwegisches Volkslied in seinem Spiel verwendet.  1979 nahm Garbarek Photo with Blue Sky auf, das erste einer Reihe von Alben mit der Jan Garbarek Group, einer regelmäßig tourenden Band. Im Jahr 2007 nahmen sie ein Live-Album mit dem Titel Dresden auf. Der Guardian schrieb während der Tournee 2007 zur Gruppe: “Der Kontrast zwischen einem intensiven Jamsound und der liedhaften Einfachheit der Stücke ist stets Garbareks magische Mischung, aber diese Version der Band besitzt eine berauschende Intensität.”

Officium, eine der bedeutendsten Aufnahmen in Garbareks Karriere, verwebt schwebende Linien mit der Polyphonie des Vokalquartetts und schafft auf diese Weise Effekte, die ebenso verblüffend wie unerwartet wirken. Das 1999 erschienene Nachfolgewerk Mnemosyne spannt den Bogen noch weiter über die zeitliche Ebene hinweg, während Officum Novum den Schnittpunkt von Ost und West überschreitet, wobei insbesondere Einflüsse der Musik Armeniens zum Tragen kommen.

Garbareks zügellose musikalische Vorstellungskraft, die sich in seiner Zusammenarbeit mit Hilliard und zahllosen anderen Projekten so deutlich zeigt, treibt ihn immer wieder an. Über seine musikalische Reise sagt er: Sie steht nie wirklich still. Zu keinem Zeitpunkt kann man sagen: ‚Jetzt habe ich etwas erreicht‘.”

120 Min.